VEREINSREISE 2017 "LÖTSCHBERG-SÜDRAMPE"

Reise 2017-HP01 

Samstag, 16. September

Die kleine Gruppe von zwölf Teilnehmern trifft sich früh um zehn nach Sechs am Bahnhof Pfäffikon. Mit S3 und SBB/BLS fahren wir nach Brig und weiter bis Hohtenn auf der Lötschberg-Südrampe. Hier beginnt unsere Wanderung entlang der Lötschberg-Bergstrecke, abwechselnd auf dem Trassee der ehemaligen Baubahn, auf alten Bewirtschaftungswegen oder neu angelegten Wanderwegen. Die Aussicht auf das Tal der "Rotten" mit den Dörfern in der Talsohle und an den Hängen ist grandios.

Nach ungefähr zwei Stunden Wanderzeit erreichen wir unser erstes Etappenziel, das "Wild-Chrüterbeizli-Rarnerchumma", wo wir Mittagsrast machen. Gestärkt geht es weiter über den Fussgängersteg der legendären Eisenbahnbrücke über den Bietschbach. An gut erhaltenen Suonen entlang erreichen wir nach einer Marschzeit von rund zwei Stunden Ausserberg.

Hier besteigen wir den Zug und fahren nach Brig zurück.

Nach Ankunft im Hotel in Brig, husch husch Zimmerbezug, Duschen und zum Apero und Abendessen in den Schlosskeller.

 

Sonntag, 17. September

Wir fahren mit dem Zug von Brig nach Eggerberg. Von hier geht unsere Wanderung an Stadeln und Hobby-Rebbergen vorbei bis Lalden und

dann ein Stück dem Geleise entlang bis zu einem grossen Rastplatz (mit Aussichtskanzel) über dem Brigerbad. Weiter geht es treppauf, treppab durch typische Steppenvegetation; wilde Berberitzen, Wermut, Wachholder und Sträucher aller Art duften um die Wette. Zum Glück sind die Temperaturen trotz prächtigem Wetter erträglich. Wieder im Wald treffen wir auf ein paar Walliser Stadel und die ersten Bewässerungsrohre. Infotafeln erklären, dass der ganze Hang früher abgeholzt wurde und dass die Bahn Millionen von Jungbäumen pflanzen liess, um die Geleise und das Tal vor Lawinen und Erosion zu schützen. Mitten im Wald kommen wir an einer neuen Holz/Steinhütte vorbei, die den Bahnen gehört. Der Eingang ist heute zu, doch der schöne Rastplatz mit Aussicht ins Tal darf von den Wanderern benutzt werden. Wir machen uns mit Heisshunger über die Mittagsverpflegung aus dem Rucksack her. Nach der Siesta geht es auf gut ausgebauten Wanderwegen in ständigem Auf und Ab Richtung Brig. Zum letzten Abstieg müssen noch hunderte zum Teil etwas ausgesetzte Treppenstufen überwunden werden. So gegen Drei Uhr erreichen wir Brig und treten die Heimfahrt an.

 

Bericht: Reini Schneider

 
Reise 2017-HP01
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